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Alkohol und die Gesellschaft 24/05/2002 Ein Anruf mit dem Handy ist gefährlicher als mässiger Alkoholkonsum
Aus einer Untersuchung der Versicherungsgesellschaft Direct Line Insurance geht hervor, dass Fahrer, die während der Fahrt mit einem Handy telefonieren, eine grössere Gefahr auf der öffentlichen Strasse darstellen als Fahrer, die ein Gläschen getrunken haben. Sogar wenn das Gespräch über eine Freisprechanlage abgewickelt wird, stellt der Fahrer ein grösseres Risiko dar als ein Fahrer unter Alkoholeinfluss. Wer mit einem Handy telefoniert, reagiert eine halbe Sekunde später als ein nüchterner Fahrer, der sich auf die öffentliche Strasse konzentrieren kann. Personen, die einige Gläser getrunken hatten, reagierten zwar etwas langsamer als die Personen aus der nüchternen Kontrollgruppe, aber durchaus schneller als die Personen, die ein Telefongespräch führten. Im Gegensatz zu den Risiken des Alkohols am Steuer, denen alle sich vollkommen bewusst sind, begreifen viele einfach nicht, dass Telefonieren während der Fahrt ein Risiko darstellt. Darum startet das Belgische Institut für die Strassenverkehrssicherheit eine neue Kampagne, um die Öffentlichkeit auf die Gefahren der Kombination Fahren und Telefonieren hinzuweisen. Zusätzliche Informationen über die Kampagne “C’est fou, tout ce qu’on peut faire avec un GSM” (Toll, was man mit einem Handy alles machen kann) finden Sie auf der Webseite www.bivv.be. Vielleicht müssen wir demnächst sogar einen Handy-BOB im Auto mitnehmen! Quelle: Skynet Webmagazine, Mai 2002 (Nr. 16) | ![]() |
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