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Alkohol und der Körper 22/01/2008 Alkoholkonsum und Sterblichkeitsrisiko
Italienische Statistiker und Epidemiologen haben eine „Meta-Analyse“ auf der Grundlage von 34 verschiedenen Studien aus mehreren Ländern über die Beziehung zwischen Alkoholkonsum und Mortalität (Sterblichkeit) durchgeführt. Das Fazit ist deutlich: Maßvoller Alkoholkonsum senkt das Sterblichkeitsrisiko und zu viel Alkohol verkürzt die Lebensdauer. Die Gesamtzahl der Männer und Frauen, auf die sich die Meta-Analyse bezieht, überschreitet die Millionengrenze und die Anzahl der Personen, die während der Zeit verstorben sind, in der die 34 Einzelstudien durchgeführt wurden, betrug mehr als 94 000. Die bekannte J-Form des Verhältnisses zwischen Alkoholkonsum und den gesundheitlichen Auswirkungen wurde bestätigt: Verglichen mit Abstinenzlern war der Genuss von 1-2 Drinks pro Tag bei Frauen und 2-4 bei Männern mit einem geringeren Sterblichkeitsrisiko verbunden, während ein höherer Alkoholkonsum mit einer höheren Sterblichkeit einherging. Bei maßvollem Alkoholkonsum deckten sich die Kurven für Männer und Frauen, aber das günstige umgekehrte Verhältnis zwischen Alkoholmenge und Mortalität ging bei einer geringeren täglichen Alkoholdosis bei Frauen schneller zurück als bei Männern. Dies hängt vermutlich mit einer geringeren Enzymaktivität vor dem Alkoholabbau in der Magenwand bei Frauen zusammen. Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass schwere Alkoholiker ihren Verbrauch mäßigen müssen, während maßvollen Trinkern geraten werden müsse, ihre Gewohnheit nicht zu ändern. Quelle: Alcohol Dosing and Total Mortality in Men and Women. Archives of Internal Medicine (2006), 166, 2437-2445, Di Castelnuovo e.a. | ![]() |
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